Berufsorientierung

Learn about skills - der Berufswahlparcours

7R, 7G, 8R, 8G
ein Schultag
im Zeitraum 21.11.-02.12.2016
in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit

In einem Berufswahlparcours können Schülerinnen und Schüler mindestens vier unterschiedliche Stationen durchlaufen, an denen sie mit handlungsorientierten Aufgaben betraut werden. Aus deren Bearbeitung können erste Rückschlüsse über vorliegende Stärken der SchülerInnen gewonnen werden. Hierdurch sollen die SchülerInnen erste Hinweise für den weiteren Berufswahlprozess erhalten. Durch das Absolvieren des Moduls sollen die Teilnehmenden:

• erste Hinweise über ihre Stärken erhalten
• erfahren, wie sie ihre Stärken für den Prozess der Berufswahl- und Zukunftsplanung nutzen können
• erkennen, dass es sich lohnen kann, sich für seine Ziele anzustrengen
• Berufsfelder der Region kennenlernen, die zu ihren Stärken passen
• Orientierungshilfen für zielführende Praktika erhalten
• realisierbare berufliche Möglichkeiten entdecken

Alle Teilnehmenden am Parcours erhalten eine gemeinsame Einführung und Einstimmung auf den Parcoursdurchlauf und durchlaufen den Parcours in festen Gruppen mit max. 15 Teilnehmenden. Die SchülerInnen einer Klasse durchlaufen den Parcours grundsätzlich gleichzeitig.  Es werden Stärken zu folgenden Bereichen beobachtet:

• Geschick
• Phantasie
• Naturverbundenheit
• Organisation
• Kommunikation
• soziales Engagement
• Zahlenverständnis

Die Aufgabenstellungen sollen die SchülerInnen dabei unterstützen, sich als kompetent zu erleben und eigene Stärken und Ressourcen zu erkennen.

Für die Lehrkräfte wird ein Workshop angeboten. Für die Erziehungsberechtigten der SchülerInnen wird eine Elternveranstaltung in den Räumlichkeiten angeboten, in denen der Erlebnisparcours stattfindet.

Dauer: Der eigentliche Parcoursdurchlauf dauert etwa 2 Stunden. Mit Hin- und Rückfahrt ist etwa von einem halben Tag auszugehen.
Ort: Stralsund. Fahrtkosten für die Teilnehmenden entstehen nicht, da der Schülertransport vom durchführenden Träger organisiert wird.

Betriebscasting – wähle Deine Zukunft

8R, 8G
zwei Schultage
im Zeitraum Februar bis Juli 2017
in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit

Im Rahmen von eintägigen Exkursionen z. B. Berufskunde- oder Brancheninformationstage sollen SchülerInnen die Gelegenheit erhalten, vor Ort die Ausbildungsmöglichkeiten in Kleinbetrieben insbesondere aus weniger von Ausbildungssuchenden nachgefragten Branchen (Berufe außerhalb der sogenannten „Top 10-Wünsche) kennen zu lernen. Dabei geht es auch darum, Recherche- und Realisierungsstrategien insbesondere in Kleinbetrieben zu entwickeln und sich bei Klein- und mittelständischen Unternehmen bekannt zu machen. Die Zahl der Teilnehmenden für die Berufserkundung im Betrieb sollte je Betrieb sechs Teilnehmende nicht überschreiten.

Der Bildungsträger recherchiert im Vorfeld die in Betracht kommenden Ausbildungsberufe und Betriebe und stellt diese den teilnehmenden SchülerInnen vor. Dabei sollen u. a. die Chancen einer Ausbildung in dem angebotenen Berufsfeld/Ausbildungsberuf einschließlich künftiger Beschäftigungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Alternativ kann die Erkundung nach Abstimmung mit der Berufsberatungsfachkraft in einem Technologiezentrum bzw. einer Hochschule oder Forschungseinrichtung stattfinden. Prinzipiell geht es aber um das Kennenlernen von Ausbildungen in Betrieben. Eine Erkundung von Studiengängen an Hochschulen ist nur dann zulässig, wenn dies im Einzelfall zusätzlich zu einer Betriebs-/ Berufserkundung zur Abwägung zwischen einer betrieblichen Ausbildung und einem Studium erforderlich ist. Die Berufserkundung im Betrieb sollte möglichst praxisnah erfolgen.

Ort: Die Berufserkundung beginnt und endet an der Schule.
Dauer: zwei Unterrichtsstunden für eine vorbereitende Veranstaltung plus zwei Berufserkundungen im Betrieb mit einer Dauer von jeweils in der Regel zwei Zeitstunden im Betrieb. Fahrtkosten für die Teilnehmenden entstehen nicht. Die Fahrten zu den Betrieben werden vom Bildungsträger organisiert.

Fit for next step – die Zukunftswerkstatt (Bewerbung und Vorstellung)

8R, 8G
zwei Schultage
im Zeitraum Februar bis Juli 2017
in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit

In diesem Modul geht es um die Stärkung der Selbsteinschätzung und der Realisierungskompetenz von SchülerInnen allgemeinbildendender Schulen im Hinblick auf ihre Bewerbungsaktivitäten auf dem Ausbildungsmarkt. Dazu wird den SchülerInnen Wissen über den regionalen Ausbildungsmarkt, Möglichkeiten der Ausbildungssuche und Berufsfelder aufgezeigt, die ihren Stärken entsprechen. Die Schülerinnen und Schüler sollen nach Abschluss des Moduls in der Lage sein, sich zu bewerben und sollen über eine individuelle Musterbewerbungsmappe verfügen. Sie können Bewerbungsschreiben individuell an Ausbildungsangebote anpassen und sich erfolgreich um einen Praktikumsplatz bewerben und vorstellen. Das Modul besteht aus zwei Bausteinen: Baustein Basis und Baustein Aufbau.

Baustein „Basis“:

  • Standortbestimmung zum Berufswahlprozess
  • Analyse des Berufswahlpasses hinsichtlich der Optimierung des Berufswunsches
  • Informationskompetenz und Realisierungsstrategie
  • Möglichkeiten der Informationsgewinnung hinsichtlich Beruf und Betrieb
  • berufs- bzw. branchenspezifische Bewerbungsstrategien
  • Ausbildungs- und Arbeitsmarktanalyse
  • Karrierechancen und Verdienstmöglichkeiten
  • Aufstellen eines individuellen Bewerbungsfahrplans Ausarbeitung einer Selbstvermarktungsstrategie
  • Die Bewerbung
  • Anleitung für selbstständige Medien- und Stellensuche
  • telefonische, schriftliche, persönliche Bewerbungen (inklusive Erstellung einer vollständigen Bewerbungsmappe)
  • Online-Bewerbung
  • Vorbereitung von ersten Bewerbungen für Ausbildungsstellen, ggf. Praktika (inklusive Erstellung einer vollständigen Bewerbungsmappe)

Baustein „Aufbau“

• Vorbereitung auf Testverfahren
• Informationen zu Testverfahren (z. B. Einstellungstests, Assessmentcenter, Online-Test usw.)
• Übungen
• Vorstellungsgespräch
• Bedeutung und Einfluss von Verhaltens-, Benimmregeln und äußerem Erscheinungsbild bei der Bewerbung („Ausbildungs-Knigge“)
• Vorbereitung auf telefonische Kontaktaufnahme und Vorstellungsgespräche (z. B. Verhalten, äußeres Erscheinungsbild, Argumentation, Zeit- und Anfahrtsplanung)
• Körperpflege und äußeres Erscheinungsbild bei der Kontaktaufnahme, beim Bewerbungsgespräch und in der Ausbildung; Branchenspezifisch passgerechte Kleidung
• Sammeln und Trainieren von Argumenten
• Regeln des sozialen Umgangs (Verhaltens- und Benimmregeln) im beruflichen Umfeld kennen, für sich akzeptieren und anwenden
• Durchführen der Vorstellungsgespräche anhand von Rollenspielen
• Verhalten in kritischen Gesprächssituationen
• Ausbildungssuche
• Möglichkeiten, Ausbildungsplätze zu finden (insbesondere die Ausbildungsvermittlung der Agenturen für Arbeit, Job Börsen, Homepages der Firmen,
   Unterstützer in der Region z.B. Kammern, Arbeitskreis Schule Wirtschaft, ehrenamtliche Förderer, etc.)
• Umgang mit Absagen
• Die ersten Wochen im Betrieb – Worauf kommt es an?

Dauer: 16 Unterrichtsstunden. Für jeden Baustein sind jeweils insgesamt 8 Unterrichtsstunden einzuplanen. Es wird empfohlen, die Durchführung des Basis- und Aufbauelementes zeitlich zu trennen, um eigene Erfahrungen der Teilnehmenden einfließen lassen zu können.
Ort: Schule Sellin 

Potenzialanalyse

8R, 8G
drei Schultage
im Zeitraum Januar bis Juli 2017
in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungsverein Tribsees e.V., Stralsund

Die Potenzialanalyse ermöglicht den SchülerInnen, zu Beginn ihres Orientierungsprozesses durch Selbst- und Fremdeinschätzung sowie durch handlungsorientierte Verfahren ihre Potenziale zu entdecken.  So können Jugendliche ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale auch unabhängig von geschlechterspezifischen Rollenerwartungen im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt entdecken.

Das Ergebnis der Potenzialanalyse liefert ein breites Spektrum an Erkenntnissen, die für die weitere Berufs- und Studienorientierung genutzt werden können. Sie stellt keine Vorfestlegungen auf einen bestimmten Beruf dar. Vielmehr fördert sie die Selbstreflexion und Selbstorganisation der Jugendlichen, auch mit Blick auf die Entscheidungs- und Handlungskompetenz für den weiteren Prozess der Berufs- und Studienwahl.

Ihre Ergebnisse sind, neben dem schulischerseits verfügbaren Erkenntnisstand, Grundlage für den weiteren Entwicklungs- und Förderprozess bis zum Übergang in die Ausbildung bzw. ins Studium, mit dem Ziel des Einstiegs in die Berufs- und Arbeitswelt.

Dauer: 3 Schultage. Ort: Schule.

Werkstatt

8R, 8G
10 Schultage
im Zeitraum Januar bis Juli 2017
in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungsverein Tribsees e.V., Stralsund

Praktische Erprobung von Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Werkstätten des Berufsbildungsvereins Tribsees.

Dauer: 10 Schultage, pro Tag 8 Stunden inkl. Fahrzeit. Transport übernimmt BBV.
Ort: Stralsund